Rainer is on Tour
Wenn ein Plan scheitert, gewinnt oft der bessere. 2025 entschied sich Rainer gegen einen dritten Nordpol-Anlauf – der Lauf wurde zwei Monate vor dem Start erneut aus politischen Gründen abgesagt – und für den 100‑km Ice Ultra nahe des Südpols. Keine Bürokratie, kein Warten, kein Frust. Stattdessen: Fokus. Antarktis. 100 Kilometer in seinem Element. Gelaufen ist er im Trail Addict Pro R mit Spikes - die breite, stabile Passform und der kompromisslose Grip lieferten Kontrolle auf Eis wie auf Schnee. Der Nachfolger des Trail Addict Pro R heißt Trail Addict Flow +.
Der Lauf nach Dover
- Strategie bei −15 bis −30 °C: nicht zu warm starten, Hitzestau vermeiden; Tempo und Effizienz im Vordergrund
- Traktion entscheidet: Rainer setzt auf Joe Nimble Trail-Schuhe mit Spikes/Grödeln für Biss auf Eis und Kontrolle im Schnee
- Bergauf auf der Eisspur: Addict-Lastenverteilung und ToePilot® unterstützen den Abdruck über die Großzehe – stabiler Vortrieb, weniger Schlupf
- Bergab im Schnee: nmblaze eTPU-Dämpfung arbeitet verlässlich, Gelenke bleiben ruhiger trotz fehlendem Rebound auf Eispassagen
- toefreedom®-Passform: natürlicher Zehenraum für präzisen Fußaufsatz und sichere Richtungswechsel, auch bei steifen Außenschichten
Rainer entschied sich, die Kleidung den gesamten Lauf über nicht zu wechseln. Er lief die ganze Zeit über im selben Joe Nimble Trail-Modell mit Spikes. Der Grund: verlässlicher Grip, präzises Big‑Toe‑Feedback und konstante Dämpfung – auch bei fallenden Temperaturen.
Jede Minute im warmen Zelt taut die Schicht an, macht Dich nass – und draußen friert alles sofort wieder fest. Dazu die Verpflegungssituation: Getränke froren ein, Wasser, Iso, Cola – alles Eis. Auftauen kostete Zeit und förderte Dehydration. Umziehen hätte 1–2 Stunden zusätzliche Verluste bedeutet. Keine Option!
Zwischen Tanz und Tiefpunkt
Rennverlauf: klug dosiert, konsequent umgesetzt
Die ersten 50 km gemeinsam mit einem chinesischen Athleten, „etwas schnell“, aber kontrolliert – hohe Kadenz, kurzer kompakter Schritt, stabil geführte Hüfte und enger Armzug. Gels und Salztabletten trug Rainer körpernah in der Jacke – Riegel waren steinhart und unkaubar. Im Verpflegungszelt gab es theoretisch Getränke, praktisch Eisblöcke.
Timing war alles: zu lang im Warmen, sofort nass; zurück in den Wind, eiskalter Schock. Zwischen Effizienz und Schutz zu entscheiden, war Teil des Rennens. Ab Kilometer 70 lief Rainer alleine, mit flachem Fußaufsatz und kurzer Bodenkontaktzeit auf Eis, im Schnee etwas längerer, dämpfender Schritt.
Die Sonne stand günstig, die Moral stieg, das Wetter wurde windiger – die Sicht blieb klar. Der Blick blieb 3–5 Meter voraus, die Atmung ruhig durch die Maske, Stopps auf ein Minimum reduziert.
Der Körper funktionierte, selbst das oft heikle „Toilettenthema“ blieb erspart. 9 Stunden, 55 Minuten, 44 Sekunden – kein Stopp, kein Energieverlust.
Danke an mein unglaubliches Team ❤️
- Anicka – meine unerschütterliche Stütze
- Mein Mann – der zu Hause alles gemanagt und unsere Jungs versorgt hat
- Coach JC – der immer an mich geglaubt hat
- Sara, Lili und Marianna – die mich in London bei Verstand gehalten haben
- Anya – die sich liebevoll um meinen verrückten Hund gekümmert hat